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Bühne frei für Oz: Brugger Primarschulen begeistern mit Musicalprojekt

Ein Jahr Vorbereitung, unzählige Proben in der Freizeit und am Ende ein grosser Auftritt: Die Primarschüler:innen aller Schulhäuser von Brugg haben mit dem englischen Musical The Wizard of Oz ein eindrückliches Gemeinschaftsprojekt auf die Bühne gebracht, das von der Stäbli’schen Stiftung Brugg unterstützt wurde.

Die Hauptrollen wurden in einem Casting vergeben, bei dem die Kinder Mut und Talent bewiesen. Unter der Leitung der erfahrenen Regisseurin Katie Monaghan entstand in intensiver Probenarbeit eine lebendige und detailreiche Inszenierung. Mit viel pädagogischem Gespür, künstlerischer Klarheit und grossem Engagement führte sie die jungen Darstellerinnen und Darsteller durch den gesamten Prozess. Ihr gelang es, aus individuellen Talenten ein stimmiges Gesamtbild zu formen. Gleichzeitig kümmerte sie sich mit viel Liebe zum Detail um die Szenenarbeit und die stimmigen Kostüme, die das Publikum direkt ins farbenfrohe Land Oz entführten.

Unterstützt wurden die Spotlight-Darstellerinnen vom Chor der 4. Klässler des Stapferschulhauses, der mit seinen Gesangseinlagen für zusätzliche Dynamik sorgte. Auch zahlreiche Lehrpersonen engagierten sich weit über den Unterricht hinaus – sei es organisatorisch, musikalisch oder hinter den Kulissen.

Aufgeführt wurde das Musical im Salzhaus Brugg vor voll besetzten Reihen. Erzählt wird die bekannte Geschichte von Dorothy, die nach einem Sturm im Land Oz landet und sich gemeinsam mit ihren Gefährten auf die Suche nach dem Zauberer macht – in der Hoffnung, ihre grössten Wünsche zu erfüllen und ihr eigenes Zuhause wiederzufinden.

Besonders beeindruckend: Das gesamte Stück wurde auf Englisch gespielt. Die Schülerinnen und Schüler überzeugten mit klarer Aussprache, sicherem Auftreten und viel Ausdruck – ein starkes Zeichen dafür, wie lebendig Fremdsprachenunterricht sein kann.

In der Hauptrolle glänzte Dorothy mit natürlicher Bühnenpräsenz und gefühlvollem Gesang. Auch die Darsteller der Vogelscheuche, des Löwen, des Blechmanns sowie der bösen Hexe des Westens beeindruckten mit ausdrucksstarkem Spiel, sicheren Texten und gelungenen Liedbeiträgen.

Insgesamt zeigte die Produktion, was möglich ist, wenn Kreativität, Teamgeist und grosses Engagement zusammenkommen. Ein Projekt, das in Erinnerung bleibt – für das Publikum ebenso wie für die jungen Darstellerinnen und Darsteller.