Musical "Robin Hood" der 3. Klassen des Stapferschulhauses
Am letzten Donnerstag verwandelte sich das Salzhaus Brugg in die Szenerie einer mittelalterlichen Landschaft, denn es war Schauplatz für das diesjährige Musical «Robin Hood» der 3. Klassen vom Stapferschulhaus unter der Leitung der Theaterpädagogin Katie Monaghan, tatkräftig unterstützt durch das ganze Klassenteam.
Nottingham Town und Sherwood Forest wurden zum Leben erweckt dank 44 aufgeweckten Schülern und Schülerinnen und durch unser technisches Wunder Jimmy Schmid, langjähriger treuer Begleiter unserer Aufführungen.
«Wir haben mit den Vorbereitungen im Januar angefangen und letzte Woche war unsere Intensivprobewoche» erklärte Katie, «die Schüler*innen waren fantastisch, so begeisterungsfähig und motiviert, es war eine grosse Freude mit ihnen zu arbeiten.»
Dieses Jahr waren auch die Eltern zur Mitarbeit eingeladen, sei es beim Bühnenbild, den Kleidern oder dem Apero. «Es war wirklich wie wenn man ins Mittelalter zurückgeworfen wurde» meinte Katie, «und dadurch konnten die Kinder sich noch besser mit ihren Rollen identifizieren und lieferten eine Wahnsinnsaufführung ab.»
«Es gibt unglaublich viel zu tun, bis so ein Musical steht, aber es ist so viel mehr als nur Textzeilen zu lernen» erklärt Katie. «Unsere 3. Klässler*innen lernten auf Englisch singen, wie man als Chor gut zusammenarbeitet mit verschiedenen Stimmlagen, sie lernten tanzen, das Bühnenbild umzubauen und sich unter Zeitdruck hinter der Bühne für die nächste Szene umzuziehen.»
«Ein grosses Dankeschön gebührt auch der Balletschule in Brugg, die uns viele wunderbare Kostüme ausliehen,» meinte Katie, «und wir schätzen uns sehr glücklich Patricia Hirschi an unserer Schule zu haben, eine sehr talentierte Tanzlehrerin, die in Kürze all die verschiedenen Choreographien auf die Beine gestellt hat.»
Nach einer fantastischen Vorstellung erklärte der Schulleiter Beat Röthlisberger, dass ein Musical vielen Kindern eine ganz andere Plattform bietet, wo sie zeigen können, was neben den schulischen Qualitäten an anderen unglaublichen Gaben in ihnen steckt.
Sie können an ihren überfachlichen Kompetenzen arbeiten, ihr Selbstbewusstsein stärken und ihr Kenntnisse im gehörtem und gesprochenem Englisch verbessern auf eine sehr kreative Art und Weise.
Zu guter Letzt, in den Worten der zahlreich erschienenen Eltern ausgedrückt: Die Schüler*innen zeigten eine sensationelle und aussergewöhnliche Vorstellung von Robin Hood, einfach nur unvergesslich.