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Schule Brugg
Wildenrainweg 2
Postfach
5200 Brugg

056 460 20 50
info@schule-brugg.ch

 

Regelung Urlaub und Dispensation

Der Unterricht findet grundsätzlich statt

  • Die Schülerinnen und Schüler sind zu regelmässigem Unterrichtsbesuch verpflichtet.
  • Die Schule ist dafür besorgt, dass wegen Absenzen von Lehrpersonen möglichst wenig Unterricht ausfällt, z. B. mit dem Einsatz der Springer, Stellevertretungen und mit Notfallstundenplänen. Dennoch kann es zu Unterrichtsausfall kommen. In der Primarschule und im Kindergarten werden keine Kinder nach Hause entlassen, in der Oberstufe nach schriftlicher Absprache zu Beginn des Schuljahres.

Um Urlaub handelt es sich, wenn die Klassenlehrperson oder Gesamtschulleitung auf Gesuch der Eltern hin um die Erlaubnis eines kürzeren Fernbleibens vom Unterricht angegangen wird. Demgegenüber handelt es sich um eine Dispensation, wenn es um eine dauerhafte Absenz in einzelnen Lektionen geht.

Für Urlaub oder Dispensation ist ein schriftliches Gesuch (in den meisten Fällen von den Erziehungsberechtigten) mit Angaben zu den wichtigen Gründen an die zuständige Stelle zu richten:

  • Urlaubsgesuche bis 1 Tag an die Klassenlehrperson
  • Urlaubsgesuche ab 2 Tage an die Gesamtschulleitung
  • Dispensationsgesuche an die Schulpflege
  • Einspracheinstanz gegen die Urlaubsentscheide der Klassenlehrperson und der Gesamtschulleitung ist die Schulpflege

Absenz für Arzt oder Prüfungen

Planbare Arzt- und Zahnarztbesuche, Therapien etc. sind in die unterrichtsfreie Zeit zu legen. Für Prüfungen (Mofa, Traktor, Multicheck, ...) werden die Schülerinnen und Schüler vom Unterricht beurlaubt.

Weitere Urlaubsgründe nach § 13 Verordnung Volksschule

Urlaubsgründe sind im Wesentlichen:

  • besondere Anlässe im persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler,
  • hohe religiöse Feiertage oder entsprechende besondere Anlässe,
  • Vorbereitung und aktive Teilnahme an bedeutenden wissenschaftlichen, kultu-rellen und sportlichen Anlässen,
  • aussergewöhnlicher Förderbedarf von besonderen Begabungen,
  • Schnupperlehren und ähnliche Anlässe für die Berufsvorbereitung.

Die Gesuche müssen frühzeitig und schriftlich eingereicht werden und es ist ein Vorliegen von wichtigen Gründen ausdrücklich zu belegen. Auf Gesuche, mit denen ein Urlaub von mehr als 30 Unterrichtstagen beantragt wird, darf nur eingetreten werden, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen der privaten Schulung vollumfänglich nachgewiesen sind

Bei allen von Lehrperson und Gesamtschulleitung abgelehnten Gesuchen besteht eine Einsprachemöglichkeit bei der Schulpflege. Ein rechtliches Gehör wird in der Regel nicht mehr gewährt, weil die Urlaubsgründe schon im Gesuch dargelegt sind.

Dispensationen nach § 14 Verordnung Volksschule

Für die Förderung von ausserordentlichen Talenten kann die Schulpflege Schülerinnen und Schüler von einzlnen Lektionen dispensieren (Begabtenförderung). Weitere Dispensationsgründe sind im § 14 der Verordnung Volksschule aufgezählt. Die Klassenlehrperson oder die Schulleitung berät Sie gerne beim Vorgehen für eine Dispensation.

Ferienverlängerungen

Ferienverlängerungen wegen billigeren Flügen und dergleichen werden im Sinne des Gesetzes nicht als «wichtigen Grund» angesehen. Bereits vor der Gesuchstellung eingegangene Verpflichtungen (Buchungen von Flügen, Hotelreservationen, etc.) gelten nicht als Begründung für Urlaubsgesuche.

Längere Absenzen

Auf Gesuche, mit denen ein Urlaub von mehr als 30 Unterrichtstagen beantragt wird, darf nur eingetreten werden, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen der pri-vaten Schulung vollumfänglich nachgewiesen sind.

Nachholen von Schulstoff und Bewertungsnachweisen

Nach einer Absenz hat die Schülerin oder der Schüler eine Holschuld bei der Aufarbeitung des Schulstoffs. Prüfungen werden nach den Vorgaben der Lehrperson angemessen vor- oder nachgeholt.

Schnupperlehre

Grundsätzlich können Schnupperlehren auch während der Schulzeit absolviert werden, sofern sich keine andere Möglichkeit (unterrichtsfreie Zeit) ergibt. Während der Schulzeit sind Schnupperlehren in Absprache mit der zuständigen Klassen- oder Fachlehrperson zu planen und zu organisieren.

Freier Schulhalbtag pro Quartal nach § 38 Schulgesetz

Die Schülerinnen und Schüler haben Anspruch auf einen freien Schulhalbtag pro Quartal. Dafür muss ein von den Eltern unterschriebenes Gesuch bei der Klassenlehrperson eingereicht werden. Eine Begründung ist nicht erforderlich. Die vier freien Schulhalbtage eines Schuljahres dürfen zusammen bezogen werden. Das Gesuch ist mindestens zwei Tage im Voraus einzureichen. Kein Anspruch auf den freien Schulhalbtag besteht an Schulanlässen oder an Prüfungstagen.

Die vorliegende Regelung gilt ab 1. Januar 2017 und ersetzt alle bisher veröffentlichten Regelungen der Schule Brugg.