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Schule Brugg
Wildenrainweg 2
Postfach
5200 Brugg

056 460 20 50
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Schulunfallversicherung

Vorgehen der Eltern

Vorgehen bei Unfällen, die im Zusammenhang mit dem Kindergarten- und Schulbetrieb stehen:
Unfälle im Zusammenhang mit dem Kindergarten- und Schulbetrieb melden die Eltern immer ihrer privaten Kranken- resp. Unfallversicherung.
Die Eltern eines verunfallten Schulkindes sind verpflichtet, den in der Schule erlittenen Unfall sofort ihrer zuständigen Krankenkasse zu melden.
Die obligatorische Schulunfallversicherung konzentriert sich auf Bereiche, die von der Krankenversicherung bei Unfällen ungenügend abgedeckt werden. Die Leistungen der Schulunfallversicherung sind als Ergänzung zur privaten Krankenversicherung zu betrachten. Sie deckt subsidiär (nach Vorleistungspflicht der Krankenkasse) folgende Bereiche ab:

Heilungskosten

Von der Schulunfallversicherung werden die Auslagen übernommen, die in der Grundversicherung der Krankenkassen gemäss Bundesgesetzt über die Krankenversicherung (KVG) nicht oder nur teilweise eingeschlossen sind, für:
- Krankenmobilien
- erstmalige Anschaffung von Prothesen, Brillen, Hörapparaten und orthopädischen Hilfsmitteln sowie deren Reparatur oder Ersatz, wenn sie anlässlich eines Ereignisses beschädigt wurden, das ärztliche Heilungsmassnahmen erfordert
- Transporte zum Arzt, zur Therapie, ins Spital und nach Hause. Für Transporte mit Luftfahrzeugen jedoch nur, wenn sie aus medizinischen und technischen Gründen unumgänglich sind; Transporte mit Fahrzeugen, die nicht dem öffentlichen Verkehr dienen (Taxi und dergleichen), werden nur bezahlt, wenn der versicherten Person die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel (Bahn, Tram, Autobus usw.) nicht zugemutet werden kann.
- Rettungsaktionen bis zum Maximum von SFr. 20’000.00 für:
1. nicht krankheitsbedingte Rettung der versicherten Person
2. Bergung der Leiche bei Tod als Folge eines versicherten Unfalls oder von Erschöpfung
3. im Hinblick auf die Rettung oder Bergung der versicherten Person unternommenen
Suchaktion
- Begibt sich eine in der Schweiz verunfalle Person ins Ausland in ärztliche Behandlung, entfällt die Leistungspflicht der Versicherung.
- Selbstbehalte und Franchisen der Krankenkassen sind nicht gedeckt.