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Schule Brugg
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Kindergarten


  
Seit August 2013 wird der Kindergartenbesuch obligatorisch und die Kindergartenstufe wird Teil der Volksschule, die insgesamt 11 Jahre dauert. Gleichzeitig wurde der Stichtag für den Schuleintritt / Kindergarteneintritt vorverschoben.

Das Wichtigste im Überblick

    
  • Der Kindergarten ist Teil der Volksschule.
  • Er dauert zwei Jahre und ist für alle Kinder obligatorisch.
  • Der Stichtag für den Eintritt ist der 31. Juli.
  • Die Kulturtechniken (Schreiben und Lesen, Zählen und Rechnen) können gefördert werden, wenn das Kind daran Interesse zeigt.
  • Schwerpunkt bleibt aber die Entwicklung der Wahrnehmungs-, Ausdrucks- und Gemeinschaftsfähigkeit des Kinds.
  • Pro Abteilung stehen 2 – 4 Lektionen zur heilpädagogischen Unterstützung zur Verfügung sowie Zusatzlektionen bei erheblicher sozialer Belastung.
  • Die Urlaubsregelung im Kindergarten ist derjenigen der Volksschule angepasst.

Was ist zu tun?

Wenn Ihr Kind bis zum 31. Juli das vierte Altersjahr vollendet hat, werden Sie von uns im Januar ein Schreiben mit Anmeldeunterlagen bekommen, welche Sie möglichst rasch ausgefüllt an die Schulverwaltung zurückschicken.
Möchten Sie den Eintritt aus irgendeinem wichtigen Grund um ein Jahr verschieben, legen Sie dem Anmeldeformular ein entsprechendes Gesuch an die Schulpflege bei.

Stichtag für Einschulung

Mit dem Obligatorium ist der Kindergarten ein eigenständiger Teil der Volksschule. Folgerichtig ist der Eintritt in den Kindergarten auch der Eintritt in die Volksschule. Stichtag für die Einschulung ist der 31. Juli des Jahrs, in dem das Kind sein viertes Altersjahr vollendet hat. Eine vorzeitige Einschulung in den Kindergarten ist nicht zulässig (Schulgesetz des Kantons Aargau). Kinder, die in ihrer Entwicklung weit voraus sind, können den Kindergarten schneller durchlaufen und früher in die Primarschule übertreten.

Späterer Eintritt in den Kindergarten

Die Eltern können auf Gesuch ihr Kind später in den Kindergarten eintreten lassen. Dies ist vor allem für Kinder gedacht, welche zwischen dem 30. April und 31. Juli geboren sind. Das Gesuch ist der Schulpflege einzureichen. Es muss keine Angabe von Gründen enthalten und es ist kein Fachbericht des Schulpsychologischen Diensts erforderlich. Im Interesse des geordneten Schulbetriebs soll ein späterer Eintritt in den Kindergarten nur auf den Schuljahresbeginn möglich sein, also nicht im Zeitpunkt des Gutdünkens der Eltern. Die Schulpflege kann den späteren Eintritt in den Kindergarten ausnahmsweise aber auch auf einen anderen Zeitpunkt bewilligen, z. B. wenn ein Kind erst nach Beginn des Schuljahrs aus einem andern Kanton zuzieht. 
Die Schulpflicht beginnt mit dem späteren Eintritt in den Kindergarten. Sie wird dadurch nicht verkürzt.

Unterricht für die Kinder

    
Der Eintritt in den Kindergarten ist für die Kinder (und oft auch für die Eltern) ein wichtiger Schritt. Die Kinder des ersten Kindergartenjahres haben gemäss regulärem Stundenplan (ca. 18 Lektionen pro Woche) einen Halbtag weniger Unterricht als ihre älteren KollegInnen (ca. 22 Lektionen). Bereits heute konnte für Kinder mit grossen Anfangsschwierigkeiten die Kindergartenzeit in der Anfangsphase auf Wunsch um einen zusätzlichen Halbtag reduziert werden. Meistens gewöhnten sich die Kinder bis im Herbst an die neue Umgebung und besuchten dann den Kindergarten wie alle anderen Kinder. Eine solche Flexibilisierung im Einzelfall ist weiterhin möglich und wird mit der Lehrperson geklärt.

Vermittlung der Kulturtechniken Lesen und Schreiben, Zählen und Rechnen

Viele Kinder interessieren sich bereits im Kindergartenalter von sich aus für Lesen und Schreiben, Zählen und Rechnen. Sie sollen dabei durch die Kindergartenlehrperson ermutigt werden. Unterricht in den Kulturtechniken findet aber wie bisher erst in der Primarschule statt.
Als primäres Ziel bleibt aber im Kindergarten die Förderung der Wahrnehmungs-, Ausdrucks-, Bewegungs- und Gemeinschaftsfähigkeit des Kinds.

Urlaub

Da bis heute der Kindergarten nicht Teil der Volksschule war, wurde die Urlaubsregelung im Kindergarten viel flexibler gehandhabt als in der Volksschule (Urlaub ausserhalb der regulären Ferien). Die Urlaubsregelung wird der Praxis der Volksschule angeglichen, die sich auf die gesetzlichen Grundlagen stützt. Die Details der Urlaubsregelung sind auf der Homepage der Schule Brugg aufgeführt.
Die Schule Brugg freut sich darauf, Ihre Kinder während einer wichtigen Zeit fördern, begleiten und unterstützen zu dürfen und in diesem Zusammenhang auch auf die Zusammenarbeit mit Ihnen als Erziehungsberechtigte.

Häufige Fragen

 

Ist ein vorzeitiger Eintritt in den Kindergarten möglich?

Nein, es gibt keine Ausnahmen, die gesetzlichen Bestimmungen sind eindeutig, sie verbieten einen vorzeitigen Eintritt. Nur wer bis am 31.7. das vierte Altersjahr vollendet hat, kann im August in den Kindergarten eintreten.

Ist ein späterer Eintritt in den Kindergarten möglich?
Ja. In diesem Fall legen Sie der Anmeldung ein entsprechendes Gesuch bei. Bitte beachten Sie, dass eine Verschiebung des Eintritts nur um ein ganzes Jahr möglich ist und dass durch spätere Einschulung die obligatorische Schulzeit nicht verkürzt werden kann.

Gibt es für die durchschnittlich 3 Monate jüngeren Kinder Entlastungsmöglichkeiten?
Ja. Der Stundenplan sieht für die jüngeren Kinder am Mittwoch einen unterrichtsfreien Tag vor. Zusätzlich können die Eltern das Kind nach Rücksprache mit der Lehrperson im ersten Quartal am Freitagmorgen vom Unterricht entlasten.

Wie sieht der Stundenplan aus?
Morgens von Montag bis Freitag
Empfang ab 08:00 Uhr; Unterricht ab 08:15 bis 11:45 Uhr; Verabschiedung bis 12:00 Uhr
Für die Kinder im 1. Jahr ist der Mittwoch unterrichtsfrei.
Nachmittags Dienstag oder Donnerstag (je nach Einteilung)
Empfang ab 13:20 Uhr; Unterricht von 13:30 bis 15:20 Uhr; Verabschiedung bis 15:30 Uhr

Gibt es eine Möglichkeit, den Kindergarten vor Eintritt zu besuchen?
Ja. Ein Besuchsmorgen findet im Juni statt. Sie werden von der Lehrperson eingeladen.

Können die Eltern die Kindergartenzuteilung wünschen?
Das ist beschränkt möglich. Allerdings können aus organisatorischen Gründen die Wünsche nicht immer berücksichtigt werden. Aus den gleichen Gründen ist es nicht immer möglich, Ihr Kind in den nächstgelegenen Kindergarten einzuteilen. In diesem Fall wird mit den betroffenen Eltern bis zu den Frühlingsferien Kontakt aufgenommen.

Ist es möglich, das Kind für Ferien aus dem Kindergarten zu beurlauben?
Es gilt dieselbe Urlaubsregelung wie in der Schule. Urlaubsgesuche werden nur aus wichtigen Gründen bewilligt.
 
Urlaubsregelement